Geißenzunft Dittishausen

Die Heimat der Narrenzunft Geißenzunft ist Dittishausen, ein kleines Dorf zwischen Hochschwarzwald und Baar nördlich von Löffingen. Die Zunft wurde am 14. Januar 1968 gegründet. Hat 177 Mitglieder, 87 Hästräger und besteht aus den Narrenfiguren: Geißengruppe, Fuhrmänner, Goaßetöter, Wurwibli und Wurmali und Taborhexen. Der Narrenruf lautet Narri-Narro.

 

Die Narrenzunft ist seit 1971 Gründungsmitglied der Schwarzwälder Narrenvereinigung.

Den ältesten Fasnachtsnachweis liefert ein Zeitungsbericht aus dem Jahre 1846. In einer Gerichtsverhandlung ging es um einen Streit zwischen einem Uhrenkastenschreiner aus Dittishausen und einem Löffinger Schuhmacher, der sich am Fasnet Sunntig beim Narrenspiel in Dittishausen zugetragen hatte.

Fuhrmannstag Dittishausen

Für die Geißenzunft Dittishausen ist der Fuhrmannstag einer der wichtigsten Tage in der Fasnet. Am Sonntag vor dem "Schmutzige Dunschdig" wird die Fasnet mit dieser besonderen Veranstaltung eingeläutet. Um 14.05 Uhr beginnt der große Maskenumzug mit zahlreichen Hästrägern. Danach zeigen auch die "Klöpfer", was sie so drauf haben. Im Rahmen des "Gaudiklöpfen" werden 30 Sekunden lang die "Klöpfer" gezählt, die die Teilnehmer ihren Peitschen, Karbatschen oder Geißeln entlocken. Wer die meisten Klöpfer innerhalb dieser Zeitspanne zustande bringt, wird Sieger und gewinnt einen tollen Preis. Jedes Jahr säumen tausende Besucher aus der Region, aber auch aus Holland, Frankreich und der Schweiz die Straßen des Dorfes und bestaunen diese närrische Veranstaltung.

Die "Goaß"

Die Geiß, ist die "Kuh des armen Mannes" und wurde zur Aufbesserung der Einkünfte gehalten. Die Dittishausener "Goaße" gleichen ihren echten Vorbildern fast auf's Haar. Die urige Holzmaske mit Hörnern wird ergänzt durch ein echtes Ziegenfell, einer Glocke um den Hals und kleinen Glöckchen an den Stiefeln. Das Wurwibli sowie das Wurmali begleitet die Geißenzunft und stellt ein Kräutersammlerpärchen dar. Geißentöter nannte man auch den kalten Ostwind, der im Frühjahr über die Schwarzwaldhöhen pfeift und so manches Geißlein zum Opfer genommen hat. Die Fuhrmänner bilden eine weitere Gruppe. Sie kleiden sich mit einem Fuhrmannskittel und einer schwarzen Hose. Das wichtigste Utensil ist aber die Peitsche.

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